Charles de Secondat, Baron von La Brède und von Montesquieu ist ein politischer (Vor-) Denker, Philosoph und/sowie ein französischer Schriftsteller der Aufklärung.
Er wird 1689 in Bordeaux in einer Familie von Parlamentariern geboren, studiert Rechtswissenschaften in Bordeaux und später in Paris, wo er sich in gelehrten und intellektuellen Kreisen/Gesellschaftsschichten bewegt. 1714 kehrt er zurück, lässt sich in Bordeaux nieder, (wo er) und wird dort Ratsmitglied (Ratgeber) im Parlament (wird). Als sein Vater stirbt, erbt er das Gut la Bréde und seine Weinberge. Neben seiner Arbeit als Berater begeistert er sich für die Wissenschaften, und als Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Bordeaux verfasst er zahlreiche Abhandlungen auf dem Gebiet der Physik und Medizin, aber auch der Politik und der Philosophie. 1721 veröffentlicht er sein erstes Meisterwerk, „Les lettres Persanes“. Dieser Briefroman erzählt von der Parisreise von zwei Persern, Usbek und Rica. Ihr Aufenthalt dort ist für sie die Gelegenheit, die französische Gesellschaft und ihre Bräuche/Lebensart zu beobachten, aber auch/sowie ihre religiösen und politischen Traditionen (zu beobachten) und sie in den Briefen zu beschreiben, die sie nach Persien schicken. Parallel dazu bekommen/erhalten Usbek und Rica Neuigkeiten aus Persien, die dem Leser schildern/davon erzählen (und erzählen so dem Leser), wie man in diesem Land lebt. Dieses Buch, das die französische Gesellschaft seiner Epoche kritisiert, genauer gesagt den Despotismus/die Willkürherrschaft und den Absolutismus, genießt großen Erfolg/ ist sehr erfolgreich und öffnet Montesquieu die Tür(en) zu den großen Pariser Salons.
Daneben/zugleich/zur selben Zeit begibt sich Montesquieu nach Österreich, Ungarn, Italien, Deutschland, Holland und England, wo er nahezu/fast zwei Jahre bleibt. Diese Reisen ermöglichen es ihm, mit großer Genauigkeit die Geographie, die Wirtschaft, die Bräuche/Sitten und die politischen Gepflogenheiten der verschiedenen europäischen Staaten zu beobachten. (Schon) Während dieser Zeit beginnt er, über sein Werk „De l’Esprit des lois“ nachzudenken, in dem er die verschiedenen politischen Systeme, die er kennt, vergleicht und erklärt und dasjenige vorstellt, das seiner Meinung nach das beste zu sein scheint: die konstitutionelle Monarchie, in der die legislative, die exekutive und die judikative Gewalt strikt getrennt sind. Als sein Werk 1748 erscheint, wird es wegen seiner Kritik an der Religion lebhaft/vehement/stark von der Kirche angegriffen. Aber es wird ein Hauptwerk der politischen Philosophie das allen späteren demokratischen Verfassungen als Basis/Grundlage dienen wird. Montesquieu stirbt 1755.
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